Kamerunschaf

Ursprung

Kamerunschafe sind aus Westafrika stammende, kleinrahmige, anspruchslose und widerstandsfähige Haarschafe, die zur Koppelhaltung geeignet sind. Sie kamen schon vor vielen Jahrzehnten in Europäische Zoos. Da keine Schur erforderlich ist und viele Hobbyzüchter auf Wolle keinen Wert legen, fanden sie in den letzten Jahren zunehmend Liebhaber.

kamerunschaf

Rassetypische Merkmale

Körper und Haarkleid: Der Kopf ist länglich, die kleinen Ohren stehen schräg nach vorn. Die Mutterschafe sind hornlos, Geschlechtsmerkmal der Böcke sind schneckenartige Hörner und eine Mähne an Hals und Brust. Der Rumpf ist tief und geschlossen, die Rippen gut gewölbt,das Fundament fein und trocken. Die Klaue ist hart, der Schwanz kurz. Das Haarkleid ist dicht und kurzanliegend. Zum Winter bildet sich dichte Unterwolle, welche zum Frühjahr wieder abgestoßen wird. Rassetypische Fellfarbe ist braunmarkenfarbig, Grundfarbe braun, Bauch, Kopf und Beine mit schwarzer Zeichnung.

Standort und Verbreitung

Westafrika, Mitteleuropa, Nordamerika. In Deutschland zunehmende Beliebtheit.

Leistungseigenschaften

  • Widerstandsfähige und anspruchslose
    Landschafrasse. Temperamentvol uns stets fluchtbereit. Zur Koppelhaltung geeignet
  • Assaisonale Brunst
    Erstzulassung ab 7. Lebensmonat, leicht lammend, regelmäßige Ablammungen im Abstand von 6 Monaten sind möglich. Fruchtbarkeit 200 bis 300 %
  • Gewichtsentwicklung und Fleischleistung
    Altböcke 40 bis 50 kg
    Mutterschafe 30 bis 40 kg
    Das Fleisch der Kamerunschafe hat einen angenehmen wildbretartigen Geschmack
  • Das Kamerunschaf ist ressistent gegen die Schaflausfliege. Keine Schur. Im Winter wegen Kälteempfindlichkeit Stallhaltung oder zumindest Unterstand.